Ein Impuls von Chris
Das Reisexperiment – ein Impuls für einen freundlichen Umgang mit dir
Eine persönliche Beobachtung, kein wissenschaftlicher Nachweis
Wolfgang hat, angeregt durch Masaru Emoto, gekochten Reis in zwei Gläsern aufbewahrt. Einem Glas begegnete er täglich mit Dankbarkeit; das andere ließ er unbeachtet. Für ihn wurde die Beobachtung zu einem Bild für die Frage: Wie gehe ich mit mir und anderen um?
Wichtig zur Einordnung: Ein solches persönliches Experiment belegt nicht, dass Worte oder Gedanken Materie verändern. Aus unterschiedlich aussehenden Gläsern lässt sich nicht ableiten, wodurch der Unterschied entstanden ist. Dafür wären kontrollierte Bedingungen, überprüfbare Messungen und unabhängige Wiederholungen nötig.
Was ich daraus als Einladung mitnehme
Du kannst das Bild als Anlass nehmen, deinen inneren Umgangston wahrzunehmen – ohne daraus eine naturwissenschaftliche Erklärung zu machen. Was sagst du dir, wenn etwas nicht gelingt? Wie würdest du einem Menschen begegnen, der dir am Herzen liegt?
Ein liebevoller Gedanke muss kein großes Versprechen sein. Vielleicht passt heute: „Ich darf mir einen Moment Zeit nehmen.“ Oder: „Ich darf eine Grenze setzen.“ Prüfe selbst, ob die Worte für dich ehrlich sind.
Eine kleine Übung für deinen Alltag
- Erinnere dich an einen konkreten Moment, in dem du streng mit dir warst.
- Notiere den Satz, den du dir gesagt hast.
- Frage dich: Welche freundlichen Worte wären in dieser Situation ebenfalls ehrlich?
Wenn du den belastenden Satz untersuchen möchtest, findest du hier eine Einführung in The Work. Möchtest du einen unterstützenden Gedanken im Alltag üben, kannst du liebevolle Gedanken kennenlernen oder mit den sieben kostenlosen Tagen beginnen.
Redaktioneller Hinweis vom 22. September 2026: Die frühere Fassung stellte das Reisexperiment als Nachweis einer Wirkung von Gedanken auf Materie dar. Diese Aussage wurde korrigiert. Persönliche Erfahrung und wissenschaftlicher Nachweis werden hier ausdrücklich unterschieden.
